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Das Kinin Bradykinin zählt zu den Gewebshormonen und wurde 1948 von einer Gruppe um den Brasilianer Maurício Rocha e Silva (1910–1983) im Blutplasma entdeckt, als das Gift der Lanzenotter Bothrops jararaca einem Hund injiziert wurde. Wie bei diesen Kininen üblich wirkt es blutdrucksenkend, erhöht die Gefäßpermeabilität und führt zur Kontraktion der glatten Muskulatur von Darm, Uterus und Bronchien. Dieses Nonapeptid wird ausgeschüttet, wenn der Körper auf ein Trauma oder eine Verletzung reagiert. Dabei werden Botenstoffe durch die Leukozyten freigesetzt, was darauf hindeutet, dass Bradykinin u. a. am Schmerzempfinden und Entzündungen beteiligt ist. So wird infolge einer Injektion von Bradykinin z. B. Schmerz empfunden und es werden Schwellungen sichtbar.
Quellen: de.wikipedia.org
DSIP ist die Abkürzung für Delta Sleep Inducing Peptide, was so viel bedeutet wie schlafinduzierendes Peptid. 1963 wurde durch den Schweizer Physiologen Marcel Monnier (1907–1996) entdeckt, dass es möglich ist, Schlaf von einem Kaninchen auf ein anderes Kaninchen zu übertragen. Dazu wurde bei einem Kaninchen Schlaf durch elektrische Stimulation des Thalamus induziert und dieser bei einem anderen durch Austausch der Körpersäfte (d. h. humoral) induziert. Daraufhin begann die Suche nach dem Stoff, der für dies verantwortlich ist. 1976 konnte dieser Stoff, das Nonapeptid DSIP, endgültig aus zerebralem venösem Blut von Kaninchen isoliert werden. DSIP bzw. DSIP-ähnliche Peptide kommen in verschiedenen Säugetieren und wechselwarmen Wirbeltieren vor. Im jeweiligen Organismus wirken die Peptide an verschiedenen regulatorischen Mechanismen mit, wie bspw.:
Quellen: de.wikipedia.org
Minderung des basalen Corticotropinspiegels Absonderung des Luteinisierenden Hormons Absenkung des Stresslevels In der Immunreaktion als immunmodulatorischer Faktor oder Antitumormittel Normalisierung des Blutdrucks Unterdrückung der Alkohol- und Opiat-Abhängigkeit Obwohl das Peptid „schlafinduzierendes Peptid“ heißt, sind die Auswirkungen auf den Schlaf umstritten.
Quellen: de.wikipedia.org
Das Neuropeptid Phyllocaerulein (auch: Phyllocerulein) wurde 1969 von einer Gruppe um den italienischen Pharmakologen Vittorio Erspamer (1909–1999) aus der Haut des Frosches Phyllomedusa sauvagei isoliert. Phyllocaerulein ist dem Decapeptid Caerulein sehr ähnlich und zeigt die gleiche Wirkung. Dazu gehört, dass das Nonapeptid Einfluss auf den Blutdruck nimmt, zur Kontraktion der Gallenblase führt sowie die Magensäure- und Pankreas-Sekretion steigert.
Quellen: de.wikipedia.org
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